In der St. Christophorus- Gemeinde (Calvörder Str. Helmstedt) findet am 11. November 2017 um 18.00 Uhr ein Konzert, Lesung, Empfang und Büchertisch zum Gedenken der Schrecken der Reichspogromnacht von 1938 statt. Zugleich sollen jüdische Volksweisen und Klezmer-Musik zu Gehör gebracht werden. Das Musiker- Duo Maria Ziaja und Markus Jung aus Friedrichstadt interpretieren dabei bekannte jiddsche Lieder teils in ungewohnten Arrangements – zweistimmig – mit Gitarren und Bouzouki, einem vor allem in Griechenland und dem vorderen Orient beheimatetes Saiteninstrument, das gut zur jiddischen Musik passt; so zeigt es nochmals, wie verwoben und verwandt völlig unterschiedliche (Musik) Kulturen sein können.
Der Eintritt ist frei , um eine Spende wird gebeten.


Zum Gedenken an die Reichsprogromnacht spielt two-ways jiddische Lieder. Klage und Lebensfreude stehen in der Klezmer-Musik traditionell ganz nah beieinander, und Maria Ziaja und Markus Jung aus Friedrichstadt interpretieren dabei bekannte und weniger bekannte jiddische Lieder teils in ungewohnten Arrangements – zweistimmig – mit Gitarren und Bouzouki. Wie gut eigentlich dieses in Griechenland und dem vorderen Orient beheimatete Saiteninstrument zu jiddischer Musik passt, ist verblüffend. Zeigt dies doch einmal mehr auf, wie verwoben und verwandt scheinbar völlig unterschiedliche (Musik)-Kulturen miteinander sind.
Am Freitag, 15. Sept. 2017 findet um 18.00 Uhr in der nunmehr entkernten Kirche eine „Andacht am Nullpunkt“ statt, bevor die Neuüberlegungen, Einrüstungen, Gewerksarbeiten zum Innenaufbau fortgeführt werden. Nach der kurzen Steh-Andacht im Kirchraum findet im Kirchenzeltcontainer eine Information über die bisherigen Arbeiten und den Stand der Planungen statt. Ideen und Impulse für die Neugestaltung können an diesem Tag schriftlich eingereicht werden.